Hochzeitskarten selbst gestalten – hilfreiche Tipps

Ob Save-the-Date-Karten, Einladungen zur Hochzeitsfeier, Menükarten, Namensschildchen oder Tischkärtchen – die Hochzeitspapeterie ist sehr umfangreich und will ansprechend aussehen. Wenn Sie dafür kein Vermögen bei einer Druckerei ausgeben möchten, können Sie diese selbst gestalten. Basteln ist zwar eine individuelle Gestaltungsmöglichkeit, jedoch brauchen Sie dafür Zeit. Schneller geht es am PC.

Wie funktioniert die Gestaltung?

Wenn Sie nicht zufällig Grafik- oder Mediendesigner sind, benötigen Sie eine Vorlage. Diese können Sie durch die Google-Suche im Internet finden. Eine weitere Option ist die Verwendung einer Software für verschiedene Karten, deren Download zum Teil kostenlos ist (zum Beispiel auf freeware.de).

Auf diese Weise können Sie individuelle Designs für Ihre Hochzeitspapeterie entwerfen. Stimmen Sie Einladungs-, Menükarten und Namensschilder aufeinander ab, sodass sich ein roter Faden durch Ihre Hochzeit zieht. Für die Gestaltung der gesamten Hochzeit ist es zudem ratsam, ein Motto festzulegen. Das erleichtert Ihnen auch die Vorbereitung von Tischdeko, Brautstrauß und anderen wichtigen to Dos bei Ihrer Hochzeit.
Ideen für Mottos:

♥      Lieblingsfarbe des Brautpaares

♥      Ort der Verlobung (z.B. Paris, Strand, etc.)

♥      Gemeinsames Hobby von Braut und Bräutigam

♥      Lieblingsfilm

♥      Reiseziel der Flitterwochen

Was müssen Sie in Bezug auf den Text beachten?

Bei den Menükarten und Programmheften für die Kirche ist der Inhalt immer der Gleiche. Daher brauchen Sie von diesen nur ein Exemplar erstellen, das Sie einfach beim Ausdrucken vervielfältigen. Bei Save-the-Date- und Einladungskarten sind zwar die wichtigsten Infos wie Hochzeitsdatum, Location, Zeitpunkt der Trauung, etc. ebenfalls immer gleich, ein persönliches Anschreiben macht den Inhalt allerdings unterschiedlich. Sie haben daher zwei Möglichkeiten:

1.     Sie erstellen jede Hochzeitskarte individuell und drucken diese einzeln aus.

2.     Sie drucken die Karten zunächst ohne das Anschreiben und tragen die jeweiligen Namen der Adressaten von Hand im Nachhinein ein.

Was müssen Sie für ein hochwertiges Druckergebnis wissen?

Neben der Gestaltung ist die Umsetzung ein entscheidender Schritt für Ihre ansprechende Hochzeitspapeterie. Wichtig ist zuerst das Papier, das eine gewisse Qualität besitzen sollte. 200g/m² sind empfehlenswert. Je nachdem ob Sie einen Laser- oder Tintenstrahldrucker besitzen, müssen Sie unterschiedliche Materialien auswählen. Beim Laserdrucker raten Experten zu unbeschichteten Natur- oder Universalpapieren. Für das Ausdrucken mit dem Tintenstrahldrucker ist zu beachten, dass das Papier nicht zu dünn ist, weil es sich sonst wellt und der Ausdruck noch lange Zeit nach der Erstellung verwischen kann. Beispiele für geeignete Papiere sind: InkJet-Fotopapier und spezialbeschichtete Varianten.

Bei den verschiedenen Drucktechniken müssen Sie außerdem das notwendige Druckerzubehör berücksichtigen. Der Laserdrucker verwendet Tonerkartuschen, der Tintenstrahldrucker benötigt Tintenpatronen. Kaufen Sie diese am besten auf Vorrat, damit Sie problemlos genügend Ausdrucke erstellen können. Sind Sie preisbewusst, sollten Sie die Angebote in Online-Shops wie druckerpatronenexpress.de vergleichen. Neben hochwertigen Originalprodukten bieten diese auch Nachbauten, die für gängige Druckermodelle kompatibel sind. Sie liefern ein Druckergebnis, das mit dem der Originale vergleichbar ist.

Welche Einstellungen sollten Sie beim Drucker vornehmen?

Er ist bei der Gestaltung der Hochzeitspapeterie Ihr wichtigster Partner. Daher sollten Sie ihn genau kennen. Je nach Modell können Sie im Druckermenü zum einen den Füllstand der verschiedenen Patronen oder Kartuschen nachschauen und so kontrollieren, ob Sie diese besser vor Druckbeginn austauschen sollten.

Zum anderen sollten Sie das richtige Format und die richtige Papierqualität auswählen, damit der Drucker das Papier richtig einziehen und bedrucken kann. Ist ein beidseitiger Druck möglich, sollten Sie diesen bei Einladungs-, Menükarten und Programmheften auswählen, da diese normalerweise mehrseitig gestaltet sind. Das erspart Ihnen einen Arbeitsschritt.

Machen Sie zuerst einen Probedruck, um zu prüfen, ob sich Texte und Bilder an den richtigen Stellen befinden. Im Anschluss können Sie die benötigte Anzahl an Exemplaren einstellen und den Druckauftrag starten.