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Selbst anfertigen
Wenn in Ihrem Budget kein Platz für diese Ausgaben ist, kann man
natürlich auch den Blumenschmuck ganz oder teilweise selbst anfertigen.
Allerdings nicht die Braut. Sie sollten schon, wenn möglich, geübte
Hände in der Bekanntschaft haben, denn die Blumen so zu bearbeiten,
dass sie auch halten, ist eine Wahnsinnsarbeit. Und die allermeisten Gebinde
können frühestens einen Tag vor der Hochzeit hergestellt werden,
sonst wirken sie nicht mehr frisch.
Wenn Sie sich davon nicht abschrecken lassen, hier ein paar Tipps zur
Anfertigung und Frischhaltung:
Wählen Sie nur Pflanzen von guter Qualität, die ausgereift
sind. Damit sie sich gut mit Wasser vollsaugen können, sollten sie
für mindestens 10 Stunden im Wasser gestanden haben, bevor Sie sie
bearbeiten.
Generell gilt: Entfernen Sie so viele Blätter wie möglich, da
die Blätter einen erheblichen Anteil des Wasservorrats verbrauchen.
Die Blüten werden ihren Stilen fast vollständig beraubt, die
Enden mit feuchter Watte umwickelt und mit Kautschukband abgebunden. Dann
wird ein Stück Draht durch den Kelchboden gestochen, mit dem dann
die Form des Straußes oder auch des Haarschmucks exakt gestaltet
werden kann.
Wenn die Blumen gebunden sind, stellen Sie sie in einen kühlen,
dunklen Raum. Besprühen Sie sie leicht mit Wasser und stülpen
Sie anschließend Klarsichtfolie darüber, allerdings so, dass
die Folie das Gebinde nicht zerdrückt.
Für die Tische
Eine einfache, aber wirkungsvolle Blumendekoration für die Tische
sind Gläser mit einzelnen Blüten. Oder Sie nehmen kleine Töpfe
oder auch längliche Schalen, geben den beim Gärtner oder in
Baumärkten erhältlichen Schaumstoff hinein, lassen ihn sich
mit Wasser vollsaugen und arrangieren ganz nach Geschmack kurz abgeschnittene
Blüten und Ranken dicht aneinander.
Sie können natürlich auch noch Federn, Schmetterlinge
oder Bänder auf diese Weise zufügen.
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