
Für das Hochzeitskleid selbst gibt es praktisch keine Traditionen.
Die Kleidung der Braut richtete sich über die Jahrhunderte hinweg
hauptsächlich nach der jeweiligen Mode (und nach den finanziellen
Möglichkeiten). In vielen Gegenden trug man die dort übliche
Tracht auch zur Hochzeit.
Ein Kleid nur für diesen einen Tag zu kaufen oder anfertigen zu lassen,
konnten sich lange Zeit die wenigsten leisten.
So zeigten sich im Laufe der Zeit alle möglichen Farben, auch Schwarz
war lange hoch im Kurs.
Wenn Sie die Hochzeitsfotos Ihrer Vorfahren betrachten, werden Sie bestimmt
eine Braut im schwarzen Kleid finden, vor allem in den ländlichen
Gegenden.
Wie es scheint, haben es dann die adligen Damen irgendwann schick gefunden,
ganz in Weiß zu gehen, was sich dann durchgesetzt und mehr oder
weniger bis heute gehalten hat.
Dabei sind die gebrochenen Weißtöne bis hin zu beige aktueller
als das klassische Schneeweiß.
Rot als die Farbe der Liebe erfreut sich auch einer gewissen Beliebtheit,
auch in Kombination mit Weiß. Aber auch zarte Pastelltöne sind
zu haben.
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