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Sowohl das Menü wie auch das Büffet werden mit ein paar Worten
eröffnet, bei denen die Gäste begrüßt werden und
dann zum Essen übergeleitet wird.
Da das Brautpaar heute meist selbst der Gastgeber ist, würden die
Begrüßungsworte dem Bräutigam oder der Braut zufallen
- oder der Zeremonienmeister übernimmt diesen Part.
Traditionell wäre der Brautvater dafür zuständig, allerdings
unter dem Gesichtspunkt, dass der die Feier ausstattet.
Nach wie vor steht die erste längere Rede dem Brautvater zu, und
zwar nach der Vorspeise. Nach dem Hauptgericht kann dann der nächste
zu Wort kommen, was der Vater oder die Mutter des Bräutigams sein
könnte. Wenn Ihr Pfarrer am Essen teilnimmt und etwas sagen möchte,
dann hat allerdings er das erste Wort.
Heute können selbstverständlich auch alle Damen das Wort ergreifen,
was nicht immer so war.
Wenn er möchte, kann der Bräutigam auch eine kleine Rede halten,
natürlich auch die Braut. Er sollte sich auf alle Fälle am Ende
des Festessens kurz bei seinen Gästen bedanken. Vielleicht möchte
das Brautpaar die Gelegenheit nutzen und sich bei den Menschen bedanken,
die sie auf ihrem bisherigen Weg unterstützt haben.
Je mehr Reden geplant sind, desto kürzer sollten die einzelnen sein,
und die Reihenfolge muss vorher besprochen werden. Außerdem muss
die Küche Bescheid wissen, damit denen nicht das Eis verläuft,
weil Tante Rosa jetzt doch auch mal was sagen will.
Man könnte auch ganz allgemein den Gästen am Ende des Festessens
Gelegenheit geben, sich zu äußern. Vielleicht sind Ihnen während
der Redebeiträge noch nette Geschichten eingefallen.
Geben Sie jedem die Gelegenheit, aber organisieren Sie es.
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