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Der Brautwalzer
Bevor Sie locker das Tanzbein schwingen können, kommt nochmals ein
Höhepunkt, den zumindest Ihre Gäste mit Freude erwarten.
Wenn sich Ihnen (damit ist eher der Bräutigam gemeint) bei dem Gedanken
die Nackenhaare sträuben, dann sollten Sie vielleicht vorher noch
ein paar Tanzstunden nehmen. Viele Tanzschulen sind auf Hochzeitspaare
eingestellt, die möglicherweise seit dem Tanzkurs keinen Fuß
mehr auf einen Standard-Tanzboden gesetzt haben. Sie bringen Ihnen entweder
in einem speziellen Kurs für Hochzeitspaare oder in Privatstunden
die gängisten Standardtänze auf schnellstem Wege bei. Sie könnten
aber auch zuhause einfach ein bißchen üben und womöglich
richtig Spaß daran finden. Und vergessen Sie nicht, dies ist schließlich
kein Tanzwettbewerb.
Suchen Sie sich einen schönen Walzer aus und genießen Sie
gemeinsam diesen ersten Tanz als Ehepaar. Sie darf den Strauß dabei
nicht vergessen.Nach dem Brautwalzer fordert der Bräutigam die Brautmutter
auf und die Braut tanzt mit dem Vater des Bräutigams. Anschließend
tanzt die Braut mit ihrem Vater und der Bräutigam mit seiner Mutter.
Damit ist der Tanz allgemein eröffnet.
Es gibt auch für den Brautwalzer einen schönen Brauch, der
nochmals unliebsame Geister, die sich im Dunkeln dem Brautpaar nähern
möchten, vertreiben soll. Dabei halten die Hochzeitsgäste Kerzen
in der Hand und bilden einen schützenden Kreis um das Brautpaar,
das in Ihrer Mitte tanzt. Um es noch feierlicher zu gestalten, dunkeln
Sie am besten den Raum ziemlich ab. Damit ließe sich auch für
ein Brautpaar, das nicht so gerne tanzt, eine viel entspanntere Atmosphäre
schaffen.
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