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Der Cut

Der Cut ist ein abgewandelter Gehrock, der durch die "abgeschnittenen" (cut away) Schöße mehr Beinfreiheit bekommen hat. Er wird heutzutage nur noch selten getragen, bei sehr offiziellen Festen, Empfängen und bei sehr festlichen Hochzeiten, bei der die Braut ein wallendes Kleid mit langer Schleppe trägt. Für die Hochzeit am Vormittag und einen möglichen Empfang danach sind Sie damit perfekt angezogen. Nach 15 Uhr allerdings wird der Cut strenggenommen nicht mehr getragen.

Der Cut ist schwarz oder grau. Bei Hochzeiten ist die Farbe Grau dem Bräutigam vorbehalten. Dazu gehört die grauschwarz gestreifte Hose. Bei Hochzeiten können Bräutigam und auch der Brautvater zum hellgrauen Cut hellgraue Hosen tragen. Eine meist einreihig geknöpfte hellgraue oder beige Weste, ein weißes Frackhemd und eine silbergraue Krawatte oder-noch eleganter und traditioneller-ein dezent gemustereter Plastron (breite Krawatte), niemals eine Schleife, ergänzen die Ausstattung. Ganz komplett wäre die Garderobe mit einem grauen Zylinder, eleganten schwarzen Schuhen und grauen Handschuhen.

Die Westen bei jungen Männern dürfen heutzutage auch aus farbiger Seide sein; auch farbige Krawatten sind möglich.

 


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