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Kostenrahmen
Eine grobe Vorstellung, wieviel Geld Ihnen zur Verfügung steht,
haben Sie sicher schon. Bestimmt haben sich die Eltern geäußert,
in wieweit sie sich finanziell beteiligen möchten. Und Sie selbst
haben möglicherweise auch schon dafür etwas auf die Seite gelegt
oder können absehen, was Ihnen bis zum Termin zur Verfügung
steht.
Es hängt natürlich auch davon ab, was Sie bereit sind, für
dieses Fest auszugeben. Es empfiehlt sich nicht, sich für die Hochzeit
in Schulden zu stürzen. Das wäre bestimmt nicht der beste Anfang.
Und nach der Feier gibt es sicher auch noch Dinge, sie Sie benötigen
werden. Letzten Endes hängt ein schönes Fest nicht wirklich
vom Geld ab, sondern von den Menschen, die feiern und einer phantasievollen
Gestaltung. Es gibt auch Möglichkeiten, mit einem sehr kleinen Budget
ein gelungenes Fest zu feiern.
Früher war es üblich, dass der Brautvater für die Kosten
der Hochzeit aufkommen mußte. Das kam dadurch zustande, dass der
Vater des Bräutigams Kosten für die Erziehung und Berufsausbildung
aufwendete, damit der Sohn später eine Familie versorgen konnte.
Die Mädchen wurden zuhause zu Hausfrauen erzogen, was praktisch keinen
finanziellen Aufwand bedeutete. Als Ausgleich brachte die Braut eine Aussteuer
bzw. Mitgift in die Ehe und der Brautvater war für die Finanzierung
der Hochzeitsfeier zuständig.
Da sich das heute völlig geändet hat und die Frauen ebenso
eine Berufsausbildung haben, starten beide mit gleichen Bedingungen. Es
ist heute durchaus üblich, dass das Ehepaar selbst die Hochzeit finanziert
- das durchschnittliche Heiratsalter liegt inzwischen bei knapp 30 Jahren.
Das heißt, dass beide in der Regel schon eine Weile verdient haben.
Manche möchten auch deshalb selbst bezahlen, weil sie dann in ihren
Entscheidungen unabhängig sind.
Natürlich steuern auch heute noch oft die Eltern etwas bei oder
die Elternpaare teilen sich die Kosten auf, wenn das Paar noch nicht über
die finanziellen Mittel verfügt.
Wenn Sie finanzielle Unterstützung bekommen, dann machen Sie möglichst
genaue Vereinbarungen. Entweder werden Geldbeträge zugesteuert oder
jemand erklärt sich bereit, einzelne Posten zu übernehmen, also
beispielsweise übernimmt Onkel Sepp die Kosten für das Fahrzeug
und Tanta Frida bezahlt die Hochzeitstorte.
Grob
Machen Sie nun zuerst einen groben Kostenplan aufgrund Ihres Budgets,
bei dem Sie in der Liste aufteilen, wieviel Sie wofür ausgeben können.
Entsprechend können Sie sich dann auf die Suche begeben und Preise
und Kostenvoranschläge einholen. Tragen Sie Ihre Erkundigungen in
unseren Kostenrechner ein. So haben
Sie sofort die jeweils aktuelle Gesamtsumme zur Verfügung. Nehmen
Sie sich die wichtigsten Posten, wie beispielsweise Hochzeitsreise, Restaurant,
Kleidung und Ringe, zuerst vor. Dann läßt es sich leichter
errechnen, wieviel sagen wir die Blumen kosten dürfen und ob noch
ein professionelles Video drin liegt.
Genau
Sobald Sie die genauen Kosten kennen, tragen Sie sie ein und bestätigen
Sie den Betrag mit dem Häkchen hinter der Zahl. Behalten Sie die
Gesamtkalkulation im Auge, wenn Sie endgültige Zusagen machen.Einer
von Ihnen beiden sollte letztendlich für die finanzielle Planung
zuständig sein, sonst verlieren Sie leicht den Überblick.
Planen Sie insgesamt so genau wie möglich, denn wenn Sie nachher
mit unerwarteten Rechnungen dastehen, vermiest Ihnen das womöglich
die Flitterwochen.
Kalkulieren Sie das Ganze eher großzügig, damit Sie noch einen
Puffer für unerwartete Kosten haben (Ihre Gäste haben viel mehr
Wein getrunken, als Sie geplant hatten, dafür war es sehr lustig
- oder für den Termin war nur noch eine Band zu kriegen, die einiges
mehr kostet oder die zehn Verwandten aus Amerika konnten jetzt doch zur
Hochzeit kommen). Am besten planen Sie ungefähr 10 Prozent als Reserve
ein. Denken Sie auch an das Trinkgeld, das bei 5-10% des Rechnungsbetrages
liegen sollte.
Den Kostenrechner als Helfer finden Sie in Ihrem persönlichen Bereich
"Mein
Hochzeitsbuch".
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