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Das Traugespräch dient dazu, dass sich Pfarrer und Brautpaar kennenlernen.
Sinn und Ziel einer christlichen Ehe werden besprochen, der Ablauf der
Zeremonie, aber auch persönliche Fragen. Es unterliegt dem Seelsorgegeheimnis.
Je mehr der Pfarrer über Sie weiß, desto persönlicher
kann er die Traurede halten. Er wird sich auch erkundigen, ob Sie einen
bestimmten Trauspruch wünschen. Der Trauspruch ist ein Text oder
Spruch aus der Bibel, der die Ehe begleiten soll. Auf ihm wird die Predigt
aufgebaut.
Die Trauanmeldung (evang.) bzw. das Ehevorbereitungsprotokoll (kath.)
werden ausgefüllt.
Bei der Gelegenheit können Sie den Pfarrer auch zu Ihrem Hochzeitsfest
einladen.
Wenn der evangelische Pfarrer verheiratet ist, wird seine Frau selbstverständlich
auch eingeladen.
Wenn Sie sich schon Gedanken darüber gemacht haben, welchen Blumenschmuck
und welche Musik Sie wünschen, und ob Sie möchten, dass die
Glocken geläutet werden, dann können Sie das auch gleich besprechen.
Fragen Sie auch nach den Kosten, denn was die Gemeinde übernimmt
und was Sie bezahlen müssen, ist nicht überall gleich. Ansonsten
empfiehlt es sich, ein weiteres Gespräch ein paar Wochen vor der
Hochzeit einzuplanen, wenn Sie in Ihrer Planung schon bei den Details
angelangt sind.
Zu klären wäre noch:
- Wie wird der Hochzeitszug gestaltet?
- Wo wird der Blumenschmuck aufgestellt und wer macht das? Florist oder
Küster
- Darf fotografiert/gefilmt werden?
- Dürfen Blumen gestreut werden (mögen nicht alle wegen Rutschgefahr)?
- Sollen oder möchten die Trauzeugen auch etwas sagen?
- Ist es möglich, eine Probe zu machen (vor allem mit den Blumenkindern)
- Haben Sie Solisten, wie soll das musikalische Programm ablaufen?
- Wie ist die Sitzordnung für Trauzeugen, Blumenkinder?
- Wieviele Plätze sollen für Familienmitglieder und Freunde
reserviert werden?
- Wo kann der Brautstrauß abgelegt werden?
- Wo kann die Brautkerze stehen?
- Wie viel Zeit müssen Sie für die Zeremonie einplanen?
- Gibt es Parkmöglichkeiten?
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