Outfit

Bräutigam Outfit

Es hat sich vieles geändert, nicht jedoch die Regel, dass sich das Outfit des Bräutigams nach dem Brautkleid richtet. Sie sollten auf keinen Fall einen Kontrast zu Ihrer Braut bilden, sondern mit Ihr eine harmonische Einheit bilden.

Dennoch gibt es auch für Sie genügend Möglichkeiten, Ihrem Typ mit den richtigen Farben und dem passenden Stil zu entsprechen. Außerdem haben Sie die Wahl zwischen einem klassischen Festanzug oder einem modernen Outfit.

Der passende Stil

Die Kriterien zur Bestimmung des Stils sind Ihre Gesichtszüge und Ihr Knochenbau, aber auch Ihre Wesensart.

Klassisch

Wenn Sie ein eher ausgeglichener Typ sind, der von Natur aus einen gepflegten, ordentlichen Eindruck macht und man Sie als elegant bezeichnen könnte, dann sind Sie bestimmt ein klassischer Typ. Sie haben einen mittleren bis feinen Knochenbau, Ihre Züge sind eher abgerundet, und Sie bevorzugen Qualität in den Stoffen, mögen aber lieber einfache, schicke Schnitte anstelle der neuesten Mode. Ein guter Haarschnitt ist Ihnen wichtig. Sie würden es hassen, wenn Ihnen die Haare in alle Richtungen abstehen. Entscheiden Sie sich für matte, hochwertige Stoffe, leicht abgerundete Formen und klassische Muster, wie beispielsweise feine Streifen oder Paisley.

Übrigens: Die klassischen Hochzeitsanzüge sind heute nach wie vor bei sehr festlichen Hochzeiten oder Anlässen die korrekte Kleidung und werden mittlerweile zum Teil auch in modernisierter Form angeboten. Die klassischen Festanzüge sind der Cut, der Stresemann, der Frack und der Smoking. Mit diesen Bezeichnungen ist immer der gesamte Anzug gemeint.

Natürlich

Sind Ihre Züge gerade und eher etwas herb und Ihr Knochenbau kräftig, und lieben Sie es zudem bequem und sportlich bei der Kleidung, dann sind Sie wahrscheinlich ein natürlicher Typ. Wenn Sie eine natürliche, frische, unkomplizierte Art haben, spricht auch das dafür. Dann sollten Sie versuchen, beim Anzug und den Accessoires eher lässige, legere Formen zu wählen. Außerdem können Sie einen natürlichen, eher etwas „zerzausten“, fransigen Haarschnitt tragen. Wählen Sie bei den Mustern am ehesten Struktur im Stoff, nichts zu Glänzendes, nichts zu Auffälliges, am ehesten einfarbig oder in sich gemustert.

Romantisch

Den romantischen Typ würde man an eher runden Gesichtszügen erkennen und einem feinen bis mittleren Knochenbau. Sie mögen gerne Details, die eher fein sind. Sie sind jemand, den die Leute mögen, ein netter Typ. Die Linien Ihres Hochzeitsanzuges sollten nicht zu hart sein. Am besten können Sie mit runden Mustern auf der Krawatte oder auch einer Weste Ihren Typ unterstreichen. Sogar Blumenmuster würden gehen oder auch eine Brokatweste, vielleicht sogar ein Rüschenhemd oder anstatt einer Krawatte ein locker sitzender Schal. Wenn Sie Locken haben, wunderbar. Wenn nicht, dann tragen Sie auf jeden Fall keinen strengen Haarschnitt. Das Haar darf ruhig auch etwas länger sein.

Extravagant

Wenn Sie im Spiegel kantige, gerade Züge finden, die man sogar als eckig bezeichnen könnte und Sie einen stabilen Knochenbau haben, dann fallen Sie wahrscheinlich auch gerne auf und sind somit ein extravaganter Typ. Dann können Sie auch beim Anzug und den Hochzeitsaccessoires zu auffälligeren Schnitten und Mustern greifen, ohne dass es Sie erschlägt. Die Linien müssten kantig sein, vielleicht geometrische Formen auf Weste oder Krawatte, spitze Kragen bei Hemd und Revers. Auch bei der Frisur sind klare harte Linien genau richtig. Wenn Ihre Braut allerdings ein romantischer Typ ist, dann belassen Sie es bei einer klaren Farbe und lassen allzu Auffälliges weg.

Die verschiedenen Hochzeitsanzüge

Smoking (black tie)

Smoking heißt dieser Anzug nur in Deutschland; in Amerika heißt er „tuxedo“, in England nennt man ihn „dinner jacket“. Was in Deutschland Dinnerjacket heißt, also Anzug mit weißer Smokingjacke, wird in England als „white dinner jacket“ bezeichnet. Das nur zur Klarstellung, damit Sie überall verstanden werden oder wissen, was gemeint ist.

Dieser „Klassiker der Nacht“ ist auch der klassische Hochzeitsanzug.

Der Smoking passt natürlich zum festlichen Brautkleid, ist aber auch angebracht, wenn die Braut zum Standesamt im Kostüm oder Hosenanzug geht. Strenggenommen darf er erst ab dem späten Nachmittag getragen werden, als Hochzeitsanzug ist er aber auch schon morgens zulässig.

Klassischer Smoking

Smoking Bräutigam

© Jochen Seelhammer – Fotolia

Er ist schwarz oder tiefblau. Die Jacke ist einreihig oder zweireihig geschnitten und hat einen seidenbesetzten Schalkragen oder spitze Revers. Die Hose hat an der Außennaht einen Galon, also einen Seidenstreifen und keine Aufschläge. Das Smokinghemd ist weiß und hat Klappmanschetten. Die Hemdbrust ist oft längs oder quer gefältelt und der Besatz ist bis knapp über dem Hosenbund verstärkt, damit sich das Hemd beim Sitzen nicht aufwölbt.

Die Schleife sollte schwarz sein, auf keinen Fall weiß; das ist dem Frack vorbehalten. Entweder wird ein Kummerbund dazu getragen oder eine unifarbene oder gemusterte Weste. Zum Jacket mit Seidenrevers trägt man eine schwarze Weste.

Zum Smoking gehören korrekterweise schwarze Lackschuhe, aber auch schwarze glatte Schuhe mit dünner Ledersohle sind möglich.

Clark Gable, Sean Connery und Frank Sinatra haben damit großen Eindruck bei den Damen gemacht.

Moderner Smoking
Mittlerweile haben die Designer die Farben des Smokings und die Accessoires stark erweitert, so dass Sie unter verschiedenen Farben wie weinrot, aubergine oder auch silbergrau wählen können. Auch die Krägen werden zum Teil moderner gestaltet. Zudem gibt es allerhand Variationen bei den Westen und auch schöne Kombinationen von Kummerbund und Schleife in derselben Farbe. Die allerneuesten Kreationen können Sie sicher bei einem guten Herrenausstatter finden.

Übrigens: Es heißt, die Bezeichnung Smoking komme daher, dass die englischen Herrschaften, wenn sie sich in die Rauchsalons begaben, die Frackjacken gegen bequemere sakkoähnliche Jacken eingetauscht hätten, die dann Mode wurden und – auf dem Kontinent – Smoking (von engl. to smoke – rauchen) genannt wurden.

Frack (white tie)

Frack (white tie)

© Andrey Skat – Fotolia

Mit Ausnahme der kirchlichen Trauung ist der Frack ein reiner Abendanzug und hochvornehm. Der Frackrock ist taillenkurz und hat lange Schöße, ist immer einreihig und kann nicht geschlossen werden. Er hat ein ansteigendes Revers, das mit Seide oder Satin besetzt ist. Er muss schwarz sein. Die Frackhose hat an der äußeren Seitennaht doppelte Galons – das sind zwei parallel verlaufende Seidenstreifen – sie hat niemals Aufschläge und wird von Hosenträgern gehalten, da man unter der Frackweste keinen Gürtel tragen kann.

Dazu gehört eine einfach oder doppelt geknöpfte weiße Frackweste, die auch ein Revers hat und das weiße Frackhemd mit Klappkragen und gefaltetem Brusteinsatz und Manschetten. Und natürlich die „White tie“, die weiße Frackschleife, die, wenn es ganz korrekt zugeht, selbst gebunden sein muss.

Dann noch schwarze, knielange Strümpfe aus Seide oder feiner Baumwolle und die obligatorischen schwarzen Lackschuhe und Sie sind perfekt angezogen.
Eigentlich gehört noch ein schwarzer Zylinder dazu, der aber heute kaum noch getragen wird.

Fred Astaire hat ausreichend bewiesen, wie wunderbar man sich darin bewegen kann.

Cut

Der Cut ist ein abgewandelter Gehrock, der durch die „abgeschnittenen“ (cut away) Schöße mehr Beinfreiheit bekommen hat. Er wird heutzutage nur noch selten getragen, bei sehr offiziellen Festen, Empfängen und bei sehr festlichen Hochzeiten, bei der die Braut ein wallendes Kleid mit langer Schleppe trägt. Für die Hochzeit am Vormittag und einen möglichen Empfang danach sind Sie damit perfekt angezogen. Nach 15 Uhr allerdings wird der Cut strenggenommen nicht mehr getragen.

Der Cut ist schwarz oder grau. Bei Hochzeiten ist die Farbe Grau dem Bräutigam vorbehalten. Dazu gehört die grauschwarz gestreifte Hose. Bei Hochzeiten können Bräutigam und auch der Brautvater zum hellgrauen Cut hellgraue Hosen tragen. Eine meist einreihig geknöpfte hellgraue oder beige Weste, ein weißes Frackhemd und eine silbergraue Krawatte oder – noch eleganter und traditioneller – ein dezent gemusterter Plastron (breite Krawatte), niemals eine Schleife, ergänzen die Ausstattung. Ganz komplett wäre die Garderobe mit einem grauen Zylinder, eleganten schwarzen Schuhen und grauen Handschuhen.

Die Westen bei jungen Männern dürfen heutzutage auch aus farbiger Seide sein; auch farbige Krawatten sind möglich.

Stresemann

Der Stresemann ist eine etwas legerere Ausführung des Cut und wurde erstmals 1925 von Gustav Stresemann (damaliger Reichsaußenminister) getragen. Man kann ihn zum Standesamt und auch für die Trauung in der Kirche am Vormittag tragen und zu anderen sehr festlichen oder offiziellen Anlässen.

Die Kombination besteht aus dem dunkelgrauen einreihigen Jackett, einer Hose mit schwarzen und hellgrauen Streifen und einer hellgrauen Weste. Dazu wählt man ein weißes Hemd und eine silbergraue oder dezent schwarzweiß gemusterte Krawatte. Schlichte schwarze Schnürschuhe schließen die Ausstattung ab.

Spenzer

Der Spenzer ist im Prinzip geschnitten wie ein Frackjacket, dem die Schwalbenschwänze fehlen.

Vielleicht stimmt die Geschichte ja, dass Earl Spencer die Frackjacke angebrannt ist und ihm die Jacke zu schade war, um sie wegzuwerfen, und er die angekokelten Schwänze einfach abgeschnitten hat.

Diese kurzen enganliegenden Jacken gibt es in allen möglichen Farben und Geweben, festlich oder leger, oft mit gemusterten Westen kombiniert, aber auch gerne mit einem Kummerbund.

Hier kann der Mann, der sich nach den zu ihm passenden Farben umsieht, sicher etwas finden, das auch zum Brautkleid passt.

Dinnerjacket

Die weiße oder auch leicht beige Smokingjacke findet Einsatz bei abendlichen Festen im Freien oder bei Seereisen und vorwiegend im Sommer. Auch sie wird mit schwarzer oder dunkelblauer Hose kombiniert, niemals mit weiß. Dazu trägt man einen schwarzen oder auch dunkelroten Kummerbund mit passender Schleife.

Zur Hochzeit sind die Schleifen auch schon mal farbig und werden auch zur Weste getragen. Bei der Weste können die Farben des Brautkleides oder des Brautstraußes schön aufgegriffen werden.

Kummerbund

Die von den Briten zu Zeiten der Kolonialherrschaft aus Indien mitgebrachte Seidenschärpe wurde in Europa ganz schnell zum Renner als festliches Accessoire zur Abendkleidung des Herrn. Im Laufe der Zeit wurden aus dem schwarzen Kummerbund phantasievolle Kreationen. Und bis heute ist er ein äußerst wirkungsvolles Accessoire, das mittlerweile nicht nur zum Smoking, sondern auch zur Partykombination, zum Spenzer oder auch zur Bolerojacke getragen wird, oft farblich abgestimmt mit dem entsprechenden Halsschmuck.

Der Kummerbund bedeckt zudem den Übergang zwischen Hosenbund und Hemd und gibt dem Herrn eine „schöne Mitte“.
Dann schwärmen die jungen Damen womöglich wie einst Queen Victoria von der „schönen Taille“ ihres Bräutigams Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha.

Man legt ihn übrigens so an, dass die Falten nach oben offen sind, waren doch früher zwischen den Falten kleine Stecktaschen eingearbeitet.

Farben für den Bräutigam

Natürlich sollten Sie sich mit der Farbe des Hochzeitsanzugs (und des Hemdes) an dem Brautkleid orientieren, denn die Braut gibt hier meistens die Farbgebung vor. Allerdings ist die folgende Farblehre eine gute Möglichkeit, um festzustellen, was einem als Bräutigam steht und was eher nicht.

Nach der Theorie der Farbberatung gibt es vier verschiedene Farbtypen, eingeteilt nach den Jahreszeiten.

Welchem Typ Sie entsprechen, hängt von Ihrer Haut-, Augen – und Haarfarbe ab.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen warmen (gelbstichigen) und kühlen (blaustichigen) Farben, die entweder leuchtend oder gedämpft sind.

Der Frühlingstyp – warm und leuchtend

Haut: pfirsichfarben, elfenbeinfarben oder goldbeige
Augen: hell- bis dunkelblau, grünblau, goldgrün oder hell-goldbraun.
Haare: goldblond, rotblond, rot oder mittelbraun mit rötlichem Unterton.
Der Frühlingstyp trägt warme, leuchtende Farben. Wählen Sie daher Farben mit einem gelblichen Unterton. Sie können gut mit kleinen Farbtupfern, sagen wir einer Fliege, zusätzlich Ihrem Farbtyp entsprechen und dafür beispielsweise ein leuchtendes Orangerot oder Sonnengelb wählen.

Anzugsfarben: Dunkelblau (mit rötlichem Unterton), warmes Grau, Petrol, Beige
Hemdfarben: z.B. Lachs, Lavendel, Eierschal

Der Sommertyp – kühl und gedämpft

Haut: hell bis dunkel rosigbeige.
Augen: blau, graublau, grünblau oder hellbraun.
Haare: hellasch bis dunkelblondasch oder braun.
Als Sommertyp wählen Sie kühle, gedämpfte Farben, wie Taubenblau, Dunkelblau oder Dunkelrot. Wichtig ist der kühle Unterton, also eher blaustichig als gelbstichig.

Anzugsfarben: Taubenblau, Dunkelblau, Stahlblau, kühles Grau.
Hemdfarben: z.B. rosé, hellblau, wollweiß

Der Herbsttyp – warm und gedämpft

Haut: pfirsichfarben, elfenbeinfarben, dunkelbeige oder rötlich.
Augen: hell bis dunkelbraun, goldgrün oder grünblau.
Haare: rot, rotbraun, dunkelbraun oder honigfarben.
Zum Herbsttyp passen warme gedämpfte Farben; also wählen sie bei den Accessoires die matten warmen Farben anstelle der leuchtenden warmen Farben.

Anzugsfarben: rötliches Blau, Anthrazit, braun.
Hemdfarben: z.B. zartes, warmes Gelb, creme, lavendel.

Der Wintertyp – kühl und leuchtend

Haut: entweder sehr weiß, porzellanartig oder olivfarben.
Augen: meistens braun oder grünbraun, aber alle Augenfarben sind möglich.
Haare: braun, schwarzbraun oder tiefschwarz.
Zum Wintertyp gehören kalte, klare, leuchtende Farben. Ihnen steht somit auch schwarz-weiß sehr gut, und damit sind Sie schon gut angezogen. Ein Farbtupfer, wie eine royalblaue Weste oder sogar ein Hauch Pink in der Krawatte, steht Ihnen prima. Allerdings ist ganz wichtig, dass Ihre Farben die Braut nicht „erschlagen“. Wenn die Braut z.B. warme Töne trägt, bekommen Sie nur einen Tupfer Farbe. Die hellen kühlen Pastelltöne, z.B. beim Hemd, unterstützen Ihren Typ, ohne zu auffällig zu sein.

Anzugsfarben: dunkelgrau, tiefes Marineblau, schwarz.
Hemdfarben: z.B. eisrosé, eisblau, schneeweiß.

Wir fassen zusammen:

Frühling und Herbst greifen beim Hemd eher zum off-white als zum weiß, mit einem gelblichen Ton, der Sommer wählt off-white mit gräulichem Ton, der Winter trägt schneeweiß. Die Accessoires wählen Sie dazu in den für Sie passenden Farben entsprechend Ihrem Farbtyp. Ein dunkler Anzug ist immer am festlichsten. Wenn Sie aber kein Wintertyp sind, dann meiden Sie tiefschwarze Anzüge. Wenn Sie einen hellen Anzug tragen möchten, sollten Sie bei der Auswahl unbedingt die Warm-Kalt-Unterschiede beachten.

Tipps zum Kauf eines Hochzeitsanzuges

Hochzeitsanzug PlastronZum Outfit des Bräutigams gehören:

  • Anzug,
  • Schleife, Tuch oder Krawatte/Plastron
  • evtl. Einstecktuch
  • Weste
  • Hemd
  • evtl. Manschettenknöpfe
  • evtl. Kummerbund
  • Schuhe
  • Socken
  • Unterwäsche
  • evtl. Blumenanstecker

Auch der Bräutigam sollte sich nicht zu kurzfristig auf die Suche machen. Der Einkauf ist sicher etwas einfacher, vor allem, weil das Brautkleid schon als Vorgabe zur Orientierung dient. Wenn Sie aber auch Wert auf gute Passform, die passende Weste und die richtigen Accessoires legen, kann es schon ein bisschen brauchen, bis Sie beispielsweise genau die richtige Hemdfarbe gefunden haben.

Sie finden die richtige Kleidung entweder bei einem guten Herrenausstatter oder auch bei einem Hochzeitsausstatter, die meistens auch Herrenkleidung führen. Für die Abstimmung mit dem Brautkleid ist der Einkauf im gleichen Haus natürlich das einfachste, vor allem, wenn der Verkäufer das Kleid kennt, das Sie, lieber Bräutigam, ja nicht sehen dürfen. Deshalb können Sie sich gar nicht alleine auf den Weg machen. Sie sollten Ihre Verlobte mitnehmen oder jemand, der das Outfit der Braut kennt, damit da auch nichts schiefgeht.

Ein paar Tipps, die für alle Stil-oder Farbtypen gelten:

  • Wenn Sie nicht sehr groß sind, dann nehmen Sie auf keinen Fall Hosen mit Aufschlägen.
  • Für die großen Herrschaften sind Aufschläge jedoch vorteilhaft, weil sie optisch etwas verkürzen.
  • Wenn Sie groß und sehr schlank sind, dann sind Zweireiher gut, der etwas stärkere Herr sollte hingegen eher zum Einreiher greifen.
  • Wenn Sie eher klein sind, sollten Sie keine langen Jackets tragen, eher ein Spenzer. Am besten wirkt ein klassischer Anzug mit geraden Hosenbeinen.
  • Wenn Sie sehr groß sind, ist ein langes Jacket durchaus vorteilhaft, ebenso können Sie auch etwas weitere Hosenbeine tragen.
  • Wählen Sie die Muster für Krawatte und Weste proportional zu Ihrer Körpergröße: kleinere Muster für weniger Körpergröße, größere Muster für die große Statur.

Socken/Schuhe

Noch ein Wort zu den Socken. Zum Teil erwähnt bei den Abendanzügen, aber allgemein gültig für einen festlichen Anlass: unbedingt knielange Socken in der Farbe der Schuhe wählen, so dass nicht die haarigen Wuschelwaden beim Sitzen rausschauen.

Wählen Sie am besten schwarze, schlichte Schuhe, da sind Sie nie verkehrt. Auf keinen Fall dürfen die Schuhe heller sein als der Anzug.