Outfit

Brautaccessoires

Es gibt sehr viele verschieden Brautaccessoires, die wir im folgenden näher erklären möchten.

Generell gilt: Alle Accessoires sollten auch zum Brautkleid passen (Farbe und Stil). Wenn Sie die Brautaccessoires nicht im Brautmodengeschäft kaufen möchten, dann können Sie ein Muster des Brautkleidstoffes auf ihre Shoppingtour mitnehmen. So können Sie sicher sein, dass alle Accessoires perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Schleier

Anders als das weiße Brautkleid hat der Schleier eine lange Tradition. Der Schleier ist die traditionelle Kopfbedeckung der Braut und Symbol für die Jungfräulichkeit. Die Braut schritt mit niedergeschlagenem Schleier zum Altar und erst, wenn der Bräutigam schon „Ja“ gesagt hatte, durfte er den Schleier vorsichtig lüften und sehen, was er da geheiratet hatte.

Um Mitternacht wurde der Schleier abgetanzt und die frischgebackene Ehefrau bekam nun eine Haube, die damals den Ehefrauen vorbehalten war.

Schleier gibt es in allen erdenklichen Längen: Es gibt die kurzen, die nur bis zum Kinn reichen, eventuell kombiniert mit Blüten, Bändern oder einem Diadem. Das ist praktisch, wenn Sie den Schleier später abnehmen möchten, um mehr Bewegungsfreiheit zu haben. Diadem oder Blüten bleiben dann im Haar.

Es gibt natürlich auch ganz lange, üppige Schleier aus mehreren Lagen, oft mit Perlen oder Strasssteinchen verziert. In jeder Ausführung ist er ein schönes Accessoire. Wann ein kurzer und wann ein langer Brautschleier besser zu Ihnen und Ihrem Brautkleid passt, erfahren Sie in dem hilfreichen Blogartikel „Brautschleier – kurz oder lang?“.

Weiterer Kopfschmuck

Kopfschmuck Diadem Braut

© Goran Bogicevic – Fotolia

Der Kopfschmuck soll, wie schon das Wort sagt, Ihren Kopf schmücken. Abgesehen vom Stil hängt die Wirkung auch von der Haarlänge und der Gesichtsform ab.

Der romantische Typ trägt vielleicht offene, gelockte Haare und wählt dazu ein Diadem. Der extravagante Typ sucht sich einen schicken Hut aus oder trägt eine außergewöhnliche Hochsteckfrisur. Der natürliche Typ hat vielleicht nur ein Haarband als Schmuck. Der klassische Typ bevorzugt möglicherweise einen Schleier.

Möglichkeiten für den Kopfschmuck

  • Schleier
  • Hut
  • Diadem
  • Kranz- Myrtenkranz
  • Blumen im Haar
  • Brautkronen
  • und auch noch andere Dinge wie kleine Spangen, Bänder etc.

Achten Sie einfach darauf, dass die Linien von Brautkleid und Haarschmuck harmonieren. Wenn Sie ein schlichtes, strenges Kleid haben, sollten Sie keinen verspielten Kopfschmuck tragen, andererseits zu einem romantischen Kleid keinen extravaganten Hut.

Hüte

Brautfrisur Hut

© dima1978 – Fotolia

Hüte werden von der Braut noch nicht allzu lange getragen. Mittlerweile gibt es aber sehr viel Auswahl, zum Teil mit kleinen Schleiern oder Blüten, aber auch sehr extravagante Stücke.

So ein toller Hut kann ein sehr schöner Effekt sein, vor allem zu einem Hosenanzug.

Kränze

Früher musste der Kranz aus frischer Myrthe sein. Bei Jungfrauen war es ein geschlossener Kreis und hatte nur Knospen, Witwen trugen einen offenen Kranz oder ein Diadem.

Wenn der Kranz zum Kleid passt, ist er sicher immer noch ein schöner Schmuck, der aus Seidenblumen oder aus echten Blüten gearbeitet wird.

Blüten direkt ins Haar arbeiten zu lassen, kann auch wunderschön aussehen und ist „leicht zu tragen“.

Brautkrone/Diadem

Früher gab es zum Teil sehr hohe Brautkronen, die je nach landesüblicher Art verschieden und oft sehr kunstvoll gestaltet waren. Sie bedeuteten Segen und Fruchtbarkeit. Oft waren sie im Besitz der Kirchen oder Gemeinden und wurden für Hochzeiten ausgeliehen.

Heute sind es eher kleine Krönchen aus Perlen oder Strasssteinen oder ein Diadem.

Handtasche

Braut Handtasche, passend zum Brautkleid

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Da im Brautkleid nicht einmal Platz für ein Taschentuch ist (das Sie aber vielleicht brauchen, wenn es sehr feierlich wird) sollten Sie auf eine passende Handtasche nicht verzichten. Darin finden auch so notwendige Kleinigkeiten wie Lippenstift, Abdeckstift oder auch eine Ersatzstrumpfhose bzw. -strümpfe Platz.

Toll sieht es natürlich aus, wenn die Handtasche optisch perfekt zum Brautkleid passt.

Schmuck

Da Sie wahrscheinlich schon reichlich „geschmückt“ sind, genügt – wenn überhaupt – eine einfache goldene oder silberne Kette, vielleicht auch Perlen oder ein paar Ohrstecker. Eine Ausnahme bildet der extravagante Typ, der ja bekanntlich klotzen darf.

Eine andere Möglichkeit sind Kombinationen aus beispielsweise Diadem und Halsschmuck, die völlig aufeinander abgestimmt sind.

Handschuhe

Tragen Sie Handschuhe, wenn sie zum Kleid passen und/oder wenn Sie damit (wie bei den Tricks beschrieben), eine bestimmte optische Wirkung erzielen möchten. Ansonsten brauchen Sie natürlich keine.

Schuhe

Brautschuhe

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Die klassischen Brautschuhe sind weiße Pumps, gegen die im Prinzip auch nichts einzuwenden ist. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und meistens sind sie auch nicht so hoch, dass man ohne einen Arm, der einen stützt, nicht weit kommt.

Sie müssen unbedingt wirklich gut darin laufen können. Wenn Sie nie hohe Absätze tragen, dann tun Sie sich das auch nicht gerade an diesem Tag an. Die zwei oder drei Zentimeter mehr sind nichts im Verhältnis zu erbärmlich schmerzenden Füßen. Es gibt auch sehr schöne flache, schlichte oder verzierte Schuhe oder zum Kleid passende, die mit Seide oder Satin überzogen sind.

Jeder weiß, wie lästig Schuhe sind, die nicht passen. Gehen Sie deshalb so lange damit umher, bis Sie sicher sind, dass Sie es stundenlang darin aushalten können.

Bedenken Sie auch, dass Sie schon mit dem langen Kleid zum Beispiel beim Treppensteigen zu tun haben, also stellen Sie sich nicht auch noch auf unsichere Füße.

Unser Tipp: Bei sehr hohen Brautschuhen empfiehlt es sich, für die späteren Stunden (z.B. Tanzen) weiße Ballerinas mitzunehmen.